Formel 1 Rennwagen Werkstatt im Maßstab 1:12 geplant und gebaut von Lothar Richter.
Diese Formel 1 Racing Werkstatt war mein erstes Gebäude das ich gebaut habe und sollte als Unterbringung für die verschiedenen Rennwagen dienen, die ich seit 1975 in akribischer Feinarbeit nach und nach gebaut habe, das erklärt auch, warum in einer Werkstatt verschiedene Marken zu sehen sind. Die Werkstatthalle wurde erst 1995 fertig.
Diashow
Die Halle
Technische Daten
Rennwagen Werkstatthalle im Maßstab: 1:12
Maße: Breite: 140 cm x Tiefe: 50 cm x Höhe: 47 cm. Beleuchtung: 220 Volt 40 Watt Leuchtstoffröhre + 4 Halogenstrahler 12 Volt 4 x 15 Watt. Boden und Wände sind aus Massivholz, das Dach ist aus Sperrholz mit schwarzen Sandpapier (Dachpappe) eingedeckt. Die Front der Halle ist mit Acryl-Glas zu staubfreien Aufbewarung versehen.
Die Figuren sind Bausätze von TAMYA wie auch Werkzeuge und Zubehör. Manches wurde von mir selbst gebaut und improfisiert.
Die Fahrzeuge
Die Fahrzeuge waren als Kunststoff-Bausätze von TAMYA zu kaufen und sind seit neuestem teilweise wieder im Handel. Ein Fahrzeug besteht aus über 300 Teilen und wurde bis ins kleinste Detail in 1:12 nachgebildet. Die Reifen sind aus Gummi, die Stoßdämpferfedern aus Metall, alles andere ist aus Kunststoff. Außer den Reifen musste alles lackiert oder gestrichen werden. Die Beschriftungen erfolgten mittels Abziehbildern. Lenkung und Federung funktionieren, ansonsten sind die Fahrzeuge reine Standmodelle.
Martini-Brabham BT 44B
Der Brabham BT 44B war ein von Gordon Murray dem Chefdesigner von Brabham entwickeltes Fahrzeug. Der 1973 gebaute Rennwagen erlangte die beste Saison 1974 mit den Fahrern Carlos Reutemann und C. Pace vom Martini Racing Team. Der BT44 wurde 1975 modifiziert hatte aber wenig Chancen gegen der Ferrari 312T und den Mc Laren M23.
Chassis: Aluminium monocoque, double skin, collapsible shapee structure. Länge: 4296 mm (Modell 358 mm) Breite: 1992 mm (Modell 166 mm) Höhe: 1284 mm (Modell 83 mm) Motor: Ford Cossworth DFV V8 Reifen: Good Year Gewicht: 578 kg Lackierung: Weiß (das Modell hat keine Orginallackierung) Startnummern: 7 und 8
Elf-Tyrrell P34 Six Wheeler
Die offizielle Bezeichnung für den Grand Prix Wagen mit den sechs Rädern ist: Elf-Tyrrell Project 34. Das Tyrrell Team wird von ELF, der zweitgrössten Oil-Company in Frankreich gefördert. 1968 begann die Alliance von ELF mit dem Team-Chef Ken Tyrrell. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, 3 Weltmeisterschaften und 28 Grand Prix Siege in neun Jahren. Die Tandem-Vorderräder erlaubten es, extrem klein zu sein, das verschaffte dem Fahrzeug wegen des geringen Bugwiederstands eine starke und schnelle Beschleunigung bei den Geraden und erlaubte eine späte Bremseinleitung vor den Kurven.
Chassis: Aluminium Light alloy monocoque, Länge: 3940 mm (Modell 336 mm) Breite: 1992 mm (Modell 168 mm) Höhe: 990 mm (Modell 83,5 mm) Motor: Ford Cossworth DFV V8 Getriebe: Hewland FG400 mit trockensumpf Kupplung. Spurbreite vorne je 126 cm, hinten 147 cm bei 18 inch Felgen. Radaufhängung: Alle 4 Räder vorne sind unabhängig mit Koni Dämpfern und Zwillingsfedern aufgehängt, ebenso die Hinterachse. Reifen: Good Year Front: 8-9J-10 inches, hinten: 17-20J-13 inches. Gewicht: 578 kg Lackierung: Dunkelblau (das Modell hat keine Orginallackierung) Das Fahrzeug fuhr von 1974 bis 1976 mit den Fahrern Jody Scheckter und Patrick Depailler. Startnummern: 3 und 4
Elf-Tyrrell-Ford F1
Der ELF- Tyrrel Ford F1 002
Chassis: Leichtbauweise monocoque. Länge: 4290 mm (Modell 317 mm) Breite: 1990 mm (Modell 167 mm) Höhe: 1284 mm (Modell 83 mm) Motor: Ford Cossworth DFV V8 Getriebe: Hewland FG400 Reifen: Good Year Gewicht: 578 kg Lackierung: Blau (das Modell hat keine Orginallackierung) Startnummern: 1 und 2 Fahrer: Jacky Stewart und Fr. Cevert.
Lola T-70 MK III
Den legendären Lola T70 MK III erkannte man schon von weitem an seinem Motorengeräusch (die Hintergrundgeräusche haben nichts damit zu tun). Das Auto zählte zu den 3 Besten seiner Klasse nach dem Porsche 908 SP und dem Ford GT40 S, erst danach kamen die Ferrari´s 312P, der Porsche 917 und der Matra SP. 1965 wurde der Lola T70 MK II vom britischen Rennwagen-Hersteller Lola als Zweisitzer für die Markenweltmeisterschaft entwickelt, es wurden mehrere Dutzend verkauft. In der CanAM-Serie in der offenen Version konnte der Lola T70 im Jahr 1966 fast alle Rennen gewinnen. 1969 - 1970 fuhren bekannte Rennfahrer wie John Surtees und Eric Broadley viele Siege auf den Rennstrecken der Welt. Die Begrenzung des Hubraums auf 3 Liter sowie andere technische Reglementierungen, machten es dem kleinen Rennwagenbauer Lolo fast unmöglich, gegen die Giganten wie Porsche, Ferrari und Ford anzukommen, vor allem die Weiterewntwicklungen des Porsche 917 waren nicht mehr zu topen.
Bezeichnung: Lola T70 MK III Chassis: Aluminium monocoque, Länge: 4200 mm (Modell 350 mm) Breite: 1800 mm (Modell 152 mm) Höhe: 1010 mm (Modell 83 mm) Motor: Chevrolet V8 OHV 5461 ccm, 336 KW = 450 PS bei 5.000 Umdrehungen in der Minute. Getriebe: Hewland 5 Gang Reifen: Firestone Bremsen: Girling ventilated Scheibenbremsen Gewicht: 855 kg Lackierung: verschiedene, je nach Team, in dem er zum Einsatz kam. Startnummern: verschiedene, mit John Surtees sogar die Nr. 1
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Ford Cosworth DFV V8 2992 cm³
Der Ford Cosworth DFV V8 Motor war in den 70er Jahren außer dem Ferrari 12 Zylinder, der einzige Formel 1 Motor bei allen Teams, so mußten andere Details am Fahrzeug zum Sieg verhelfen.
Zylinder: 8 Stück in V Anordnung mit insgesamt 2993 ccm;. Maximal Power 460 bhp bei 10.000 Umdrehungen. Die Anordnung war als Mittelmotor vor der Achse.
Chevrolet V8 OHV
Der Chevrolet V8 Motor, welcher unter anderen auch im Lola T70 verwendet wurde, war eine starke Maschine, die bei 7.000 Umdrehungen in der Minute satte 450 PS auf die Hinterachse brachte und die Fahrzeuge damit auf über 300 km/h brachte.
Motor: Chevrolet mit 8 Zylinder in V-Anordnung Hubraum: 5461 ccm Leistung: 336 kw / 450 PS bei ca. 7.000 Umdrehungen in der Minute Vergaser: Webber down-draught, double-choke in quadruble equipment Getriebe: Hewland 5-Ganggetriebe.
Herzlich Wilkommen....
bitte nehmen Sie sich etwas Zeit und Ruhe und lassen Sie sich verführen in die Welt der Miniaturen. Ich habe bei meiner kleinen Sammlung versucht, Wohnhäuser und Werkstätten im Kleinen nachzubauen.
Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Betrachten.
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